Als ich ein Junge war, fuhren wir ein oder zweimal im Jahr mit der Bahn nach Luzern. Gekleidet in Sonntagsanzüge streiften wir als Familie durch die Stadt – in etwa immer der gleichen Route folgend: Seebrücke, Hofkirche, Löwendenkmal, Einkaufen in Herthenstein-Strasse und Weggisgasse, Mittagessen in der EPA (Schni-Po) und dann via andere Reuss-Seite zum Wagenbachbrunnen und nach intensiver Wasserschlacht wieder glücklich und müde nach Hause. Getoppt wurde das nur noch durch eine Zuckerwatte (nur anlässlich der Määs!).

Den Praxistag nahm ich zum Anlass, Luzern nochmals auf der gleichen Route zu erleben. Die Betrachtung erfolgt in einem ersten Bild aus den Augen (Perspektive) eines Kindes (schwarz-weiss Aufnahme), gefolgt von Fotos aus heutiger Wahrnehmung (farbige Aufnahmen).

Herzlich willkommen auf meiner Zeitreise, respektive Spurensuche.

Luzern Bahnhof – Ankunft.

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Spaziergang über die Seebrücke

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Pause bei der Hofkirche

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Löwendenkmal

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Einkaufen (heut „shoppen“) in der Herthenstein-Strasse

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EPA (heute Coop) – Pause! Früher gab es Schni-Po – das Grösste! Beeindrucken und damals rauf und runter gerollt: die Rolltreppen.

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Linke Reuss-Seite: Früher waren dort Wasservogel-Gehäge. Heute fasziniert der Markt.

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Wagenbach-Brunnen: Krönender Abschluss. Und wichtig: „Nass-werden“ war Pflicht!
Leider war am Praxistag kein Wasser im Brunnen.

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Biographie-Arbeit

Wikipedia: Biografiearbeit ist eine strukturierte Form zur Selbstreflexion der Biografie in einem professionellen Setting. Die Reflexion einer biografischen Vergangenheit dient ihrem Verständnis in der Gegenwart und einer möglichen Gestaltung der Zukunft. Dabei wird die individuelle Biografie in einem gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang gesehen. Aus dieser Sichtweise lassen sich zukünftige Handlungspotenziale entwickeln.

Ich setzte Biographie-Arbeit in der Arbeit mit Jugendlichen und vor allem auch in der Management-Entwicklung ein. Die konkrete Umsetzung mit der Kamera habe ich noch nie gemacht, ich finde aber, dass viel Potential darin steckt.  Es fällt oftmals einfacher etwas mit einem Bild zu sagen.

Zum Abschluss: Wagenbach-Brunnen mit Familie (Sorry für die Qualität – Scan ab einem ur-alten Dia). NB: Ich bin der Kleine.

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3 Replies to “Spurensuche by Edgar”

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