Merkwürdiges ereignete sich am Donnerstagabend im Casino Luzern: ich hatte mich auf ein bluesiges Fotovergnügen gefreut, aber ungewöhnlich schlecht vorbereitet. Ausnahmsweise räumte ich am Morgen mein fahrbares Fotostudio komplett aus, um Platz für die Winterpneus im Kofferraum zu kriegen und das Auto mal wieder von Grund auf zu reinigen. Am Abend packte ich die falsche Fototasche ins leere Auto und stellte im Casino fest, dass zwei Kameras leere Akkus und eine dritte Canon sogar batterielos war. Das Schicksal meinte es offensichtlich gut mit mir und wollte mir deutlich machen, das Lucerne Blues Festival doch OHNE Kamera zu geniessen. Der Event war ja fotografisch mehr als ausreichend dokumentiert. Trotzdem juckte mich der rechte Zeigefinger und ich griff zur letzten Möglichkeit, meiner spiegellosen Olympus, die ich eigentlich nur für Nachtaufnahmen (Live-Modus) einsetze. Die Möglichkeiten waren im Getümmel sehr begrenzt, aber es hat dennoch Spass gemacht. Und sowieso: Sound, Atmosphäre, People und der Schmidt’sche Apéro waren einzigartig…

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