Der EZ 2 im Einsatz beim Kantonsspital (Übung).

Zuerst hatte ich ja vor, „gezielt“ zu Blitzen. Dies hat sich dann innert Sekunden als „nicht sooo tolle Idee“ herausgestellt: die Situationen änderten sich von Sekunde zu Sekunde, ein Nachjustieren der Blitzleistung usw. wäre unmöglich gewesen. Und einen Blitz im Dunkeln irgendwo frei hinstellen… das hätte der kaum längere Zeit überlebt. Vielleicht wäre dies mal einen Versuch wert zu zweit…

Doch auch ohne zweiten Blitz war es lustig: Wetter = Dusche. Und da ab Beginn der Dämmerung zunehmend Dunkelheit auftreten kann, war es für den AF oft auch schon zu dunkel. Aufgrund von Tropfen und beschlagenem Glas ist durch den Sucher praktisch nichts zu erkennen – jedenfalls reicht es nicht für manuelles Fokussieren. Scharfstellen via AF funktioniert aber meist,  wenn das Ziel mit einer Taschenlampe beleuchtet wird. Oder dann manuell, die Meter-Angaben auf dem Objektiv mit der geschätzten Distanz abgleichen – wofür ebenfalls die Taschenlampe hilft, ansonsten die Zahlen im dunkeln nicht lesbar sind. Gelobt sei die Taschenlampe!

Dasselbe Problem zeigt der Regen auch für die Bildgestaltung: durch den Sucher gucken bringt fast nichts. Also in etwa abschätzen, welcher Bildwinkel im Bereich 24 – 105 mm etwa sein könnte und grob zielen, mit dem Finger die Tropfen vom Display wischen und gucken was da so vollbracht ist… – im Zweifel etwas grösseren Bildwinkel verwenden. Es gibt dann halt etwas Ausschuss!

Insgesamt war es eine interessante Erfahrung. Das Material hat es überlebt. Insbesondere traue ich jetzt der Kamera einiges mehr zu betreffend Nässe 🙂

Danke dem EZ2 für die gelungene Show, äh, Übung. Die Fotos werden bald auch auf der Zugs-Homepage landen.

 

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